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    Architektur ist nicht nur für einen großen Anteil des Weltenergieverbrauchs verantwortlich. Architektur ist Energie. Eine Linie auf Papier, die eine architektonische Absicht darstellt, impliziert in vielen Fällen Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte von damit einhergehenden Energie- und Stoffströmen. Am Institut für Gebäude und Energie (IGE) wird energieeffiziente Architektur als Triade aus minimiertem Energieverbrauch, optimalem Raumklima und exzellenten räumlichen Qualitäten - sowohl auf der urbanistischen als auch auf der Gebäudeebene - begriffen.

     

    Die Erfahrung und das gesammelte Knowhow aus der Praxis des Beratungsunternehmens Energy Design Cody Consulting durch Kollaborationen mit Architekturbüros wie Coop Himmelb(l)au, OMA, Miralles Tagliabue, Delugan Meissl, MVRDV - um nur einige zu nennen -, fließen in die Grundlagenforschung und über Vorlesungen und Impulsvorträge in die Lehraktivitäten am Institut ein, so dass die Studierenden ebenfalls direkt davon profitieren können.

     

    Seit 2010 wird das Konzept verfolgt, jedes Jahr ein Thema vorzubereiten, das in einem gesamten Studienjahr behandelt wird. Das Ziel dabei ist, die Aufmerksamkeit in Lehre und Forschung auf eine bestimmte Fragestellung konzentrieren zu können. Damit wird es möglich, die Lehr- und Forschungstätigkeiten des Instituts für einen klar begrenzten Zeitraum einem bestimmten Thema zu widmen und Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen zu nutzen. Am Ende des Jahres werden die Ergebnisse aus Lehre und Forschung in einer Broschüre zusammengefasst und gemeinsam mit dem Jahresthema des kommenden Studienjahres allen Mitgliedern der Fakultät vorgestellt.

     

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    Technische Universität Graz Institut für Gebäude und Energie Rechbauerstrasse 12 / II 8010 Graz Sekretariat Tel +43(0)316/873-4751 Fax +43(0)316/104751 ige@tugraz.at Facebook
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    Inhaltlich verantwortlich:

     

    Institut für Gebäude und Energie

    Rechbauerstrasse 12/II

    8010 Graz

     

    ige@tugraz.at

     

     

    Konzeption, Design und technische Umsetzung:

    www.alexandrudan.at

     

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Vitality

INFO

BILDER

Ausgangslage und Ziele

Hauptziel des Projekts VITALITY District ist es, Photovoltaik-Planung bereits in der Entwurfsphase von Gebäudeverbünden und Quartieren, abgestimmt mit Verbrauchsprofilen, Gebäudetopologie und Lösungen für Energy-Communities Speicher und Begrünung, auszulegen und zu optimieren. - Durch eine integrale Systemplanung auf Quartiersebene können Energiespitzen reduziert werden und Überschüsse in städtischen Energiespeichern gepuffert werden. Zusätzlich können dadurch Gebäude des Quartiers optimal koordiniert und versorgt, und durch Begrünung Kühlungseffekte erreicht werden. - VITALITY District stellt Werkzeuge und Methoden für die Frühplanungsphase von Quartieren im Bereich verteilter Energieerzeugung, verteilter Speicherung und Interaktion zwischen Gebäuden und Speichern bereit. Dies würde auch EU-Richtlinie European Green Deal vorgreifen und zu der Umsetzung beitragen. - Parameter zur Entwicklung von Energiegrobkonzepten auf Quartiersebene herauszuarbeiten und zu evaluieren (z.B.: Anteil erneuerbarer Energien, Energieeffizienz, Raumkomfort, beste Platzierung von PV-Modulen und die Größe des Speichers, um den Eigenverbrauch auf Quartiersebene zu erhöhen, usw.) Das Projekt VITALITY District soll Möglichkeiten der Stadtplanung mit Photovoltaik für eine quartiersweise Entwicklung hin zu einer „Low-Carbon“-City mit hoher Lebensqualität und guter Resilienz unter Berücksichtigung vorhandener und geplanter Gebäude, Infrastruktur und Nutzung aufzeigen.

 

Methode

Das Projekt legt besonderen Schwerpunkt auf das Einbinden bestehenden Wissens und vorliegender Untersuchungen und Forschungsergebnisse. Mit den Ergebnissen dieses Projektes soll eine Fachgrundlage für die PV-Integration in einer ambitionierten und umsetzbaren Stadtplanung für die Stadt der Zukunft auf Quartiersebene erstellt werden. Die Innovation liegt in der Entwicklung und Verbreitung von CO2-armen Energiekonzepten auf Quartiersebene bereits in der frühen Planungs- und Ausschreibungsphase. Dies kann nicht nur einen umfangreichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Stadt Wien und in weiterer Folge der Republik Österreich leisten, sondern auch den entscheidenden Innovationsvorsprung für österreichische Stakeholder auf diesem Gebiet schaffen. Ergebnisse: - Modelle zur Simulation von aggregierten PV-Erträgen für verteilte und teilverschattete Anlagen unterschiedlicher Größe und Technologie. Methoden und Potential für die städtische Energiespeicherung. Kriterienkatalog zur Frühplanung und Ausschreibung von energetisch aktiven Quartieren. - Energieerzeugungsprofile erneuerbarer Energien und Lastprofile unterschiedlicher Gebäudetypen auf Quartiers-Ebene werden generiert. - Tool auf Basis Grasshopper for Rhino für Stadtplaner zur Simulation von Quartieren in der frühen Planungsphase. Optimierungspotential gegenüber Bestandsquartieren und nicht optimierten Use-cases mittels Bewertungsmatrix. - Ganzheitliche Lösungsvorschläge für abgestimmte Energienutzung von lokalen Energieressourcen verbunden mit energieeffizienten Komponenten bis hin zu Begrünungen.

 

Laufzeit

01. September 2020 - 31. August 2022 (laufend)

 

Förderprogramm

Stadt der Zukunft 7. Ausschreibung

 

Art des Projektes

F&E Projekt

 

Partner

AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Konsortialführung)

Technische Universität Graz, Institut für Gebäude und Energie - IGE, Österreich

EURAC European Academy of Bozen, Institute for Renewable Energy, Italien

Architekturbüro Reinberg ZT GmbH

FH Technikum Wien

GrünStattGrau Forschungs- und Innovations-GmbH, Innovationslabor

SAUTTER ZT - advanced energy consulting

ATB-Becker e.U., Österreich

 

copyright - Institut für Gebäude und Energie, TU Graz, 2020

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