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    Vor dem vorherrschenden Hintergrund der globalen Erwärmung, rapide zur Neige gehenden Energieressourcen, exponentiellen Bevölkerungswachstums, steigenden geopolitischen Instabilitäten, die aus der Unsicherheit der zukünftigen Energieversorgungssituation resultieren, zusammen mit der Tatsache, dass Gebäude für mindestens 40% des weltweiten Energieverbrauches verantwortlich sind, ist gute Architektur ohne ein gutes Energiekonzept nicht möglich.

     

    Gebäude stellen einen Großteil eines der wahrscheinlich größten Probleme unserer Gesellschaft dar - nämlich die gerechte Aufteilung, der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Architektur kann somit einen Großteil der Lösung darstellen. Nie zuvor wurde dieser Disziplin eine vergleichbare Chance geboten, eine derartige zentrale Rolle in der Geschichte der Menschheit einzunehmen. Gute Architektur ist immer ein konkreter Ausdruck der kulturellen Werte, Prioritäten und Hoffnungen einer Gesellschaft. Jetzt kann sie auch die physische Antwort für diese existentielle Herausforderung liefern.

     

    Eine nachhaltige Entwicklung kann per Definition nicht mit einem gleichzeitigen Verlust an der architektonischen Qualität unserer gebauten Umwelt einhergehen. Ein Gebäude mit wenig architektonischer Qualität und einem guten Energiekonzept leistet somit keinen wirklichen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft. Schwerpunkt der Forschung und Lehre am IGE ist die Maximierung der Energieperformance von Gebäuden und Städten und die Entwicklung von Architektur- und Urban Designprojekten, welche durch Optimierung ihrer Form und Struktur inhärent hoch energieeffizient sind.

     

  • TEAM

    Institutsleiter

    Brian Cody

    Sekretariat

    Doris Damm

    Sprechstunden n. V. im Sekretariat

    Öffnungszeiten Sekretariat:

    Montag - Freitag, 09:00 - 12:00

    doris.damm@tugraz.at

    Universitätsassistent

    Alexander Eberl

    Sprechstunden Mittwoch 11:00 - 12:00

    alexander.eberl@tugraz.at

    Universitätsassistent

    Aleksandar Tepavcevic

    Sprechstunden Freitag 11:00 - 12:00

    aleksandar.tepavcevic@tugraz.at

    Universitätsassistentin

    Christiane Wermke

    christiane.wermke@tugraz.at

    Projektassistentin/Lehrbeauftragte

    edina.majdanac@tugraz.at

    Projektassistent/Lehrbeauftragter

    podmirseg@verticalfarminstitute.org

     

    Projektassistent/Lehrbeauftragter

    Sebastian Sautter

    sautter@tugraz.at

    Lehrbeauftragte

    Hatice Cody

    hatice.cody@tugraz.at

    Lehrbeauftragte

    alexandru.daan@gmail.com

    Lehrbeauftragter

    Wolfgang Löschnig

    wolfgang.loeschnig@tugraz.at

    Lehrbeauftragter

    Martin Schneebacher

    martin.schneebacher@tugraz.at

    nawara@exikon.at

    Lehrbeauftragter

    Minoru Suzkuki

    minoru.suzuki@tugraz.at

    Studienassistentin

    Vesa Bunjaku

    vesabunja@gmail.com

    Studienassistentin

    Saša Sever

    sever@student.tugraz.at

D /

E

LV 159.560 - Bachelor

Workshop 3

INFO

PROJEKTE

Tierra Caliente / Tierra Helada

Im Rahmen des diesjährigen Jahresthemas “Hot and Cold” werden wir uns gedanklich in das Grenzland der Andenstaaten Peru und Bolivien begeben. Dort finden wir, bedingt durch die gewaltigen Höhenunterschiede, höchst konträre Klimabedingungen vor: Dauerhaft kühle Gebiete im Hochland der Anden, und dauerhaft warme Gebiete im subtropischen Tiefland.

 

Hier können wir den Einfluss der Außentemperatur auf die energetische Konzeptionierung des Gebäudes besonders gut studieren, denn bis auf die Außentemperaturen sind die klimatischen Rahmenbedingungen sehr ähnlich. Der Sonnengang ist annähernd gleich, Niederschlagsmenge, jahreszeitliche und tageszeitliche Temperaturschwankungen befinden sich auf ähnlichem Niveau.

 

Wir werden uns der Frage über den Einfluss der Außentemperatur auf den Entwurf über eine einfache Typologie annähern: Ein energieautarker „Shelter“, eine minimale temporäre Unterkunft für Wanderer und Naturtouristen, soll für beide Klimazonen konzipiert werden. Dabei werden wir uns vor allem auf die Frage konzentrieren, worin sich diese Shelter unterscheiden müssen, um ein vergleichbares Raumklima bei minimalem Energieaufwand schaffen zu können.

 

Im Laufe des Workshops werden wir uns mit den Themen Behaglichkeit, erneuerbare Energien und klimagerechtes Bauen beschäftigen. In kurzen Inputvorträgen und Recherchearbeiten wird notwendiges Hintergrundwissen vermittelt und erarbeitet. Die Entwürfe und Energiekonzepte werden in Gruppenarbeit ausgearbeitet und ihr Energiebedarf mit Hilfe von einfachen Software-Tools abgeschätzt.

 

Am Ende des Workshops werden wir uns intensiv mit dem Einfluss der Außentemperatur auf den Energiebedarf auseinandergesetzt haben und Lösungsstrategien für heiße und kühle Umgebungsbedingungen entwickelt haben.

 

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